4. Gifhorner Chortage mit Abschlusskonzert

Vom 17. – 20. März 2011 trafen sich 65 Sängerinnen und Sänger in unserer Gifhorner (Konzert-)Kirche, um unter der Leitung des bekannten Kirchenmusikers Wolf-Rüdiger Spieler geistliche Chormusik zu erarbeiten. Das Programm des Werkstattchores beschäftigte sich mit anspruchsvoller Chormusik der deutschen Romantik.

Das erste Treffen am Donnerstagabend diente zunächst dem Kennenlernen und dem Besprechen einiger organisatorischer Dinge. In der verbleibenden Zeit wurde jedoch auch schon mit der Probenarbeit begonnen. Die Freude, gemeinsam anspruchsvolle Chormusik einzuüben, war deutlich spürbar und bedeutete für die meisten Sängerinnen und Sänger eine Herausforderung.

Die nächsten Tage waren angefüllt mit intensiver Chorarbeit nach einem exakten Probenplan, der mit dem Einsingen und Aufwärmen des Körpers begann. In den anschließenden kurzweiligen Proben - mal Tuttiprobe, mal Einzelstimme - wurden die Stücke zielgerichtet erarbeitet.

Gefühlvoll, präzise und energiegeladen präsentierte der Werkstattchor am Sonntagnachmittag das in 2 ½ Tagen erarbeitete Programm:
Mit Chormusikstücken aus der Feder von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) begeisterte der Werkstattchor mit Orgel- und Klavierbegleitung die Zuhörer, die sich von der Ausstrahlungskraft des Chores und seiner sensiblen Werkgestaltung gefangen nehmen ließen. Die Solopassagen der Sopranistin Cornelia Kortüm sorgten für Gänsehautfeeling beim Publikum.

Organist Stefan Kothner gab eine Kostprobe seines Könnens mit einer Orgelsonate von Ernst Friedrich Richter (1808-1879), welche das breite Klangspektrum der Pfeifen-Computer-Orgel wiedergab.

Chor, Organist und Sopranistin überzeugten mit leuchtender Klanggebung und fließender Harmonie.

Das offensichtlich beeindruckte Publikum brauchte eine kurze Zeit der anhaltenden Spannung, bis es die exzellenten Vorträge des Werkstattchores mit verdientem lang anhaltendem Applaus belohnte.

Text: sis, Fotos: F. D., H. S.