Mit Christus Brücken bauen!

Am Sonntag, dem 20. Juli 2014 konnten die Besucher des Gottesdienstes in der Kirche Gifhorn den erfolgreichen Abschluss des Brückenbauprojektes erleben, an dem ca. 50 Kinder des Bezirkes Braunschweig und ihre Betreuer beteiligt waren.

Begonnen hatten die Vorbereitungen bereits in den Wochen zuvor. Unterrichtsgruppen hatten „Bausteine“ oder fertige Brückenabschnitte aus Papier vorbereitet, die vor Ort zu Brücken zusammengefügt werden sollten. Auch eine Pinnwand über Brücken war entstanden. Musiker hatten ein passendes Programm entwickelt und Kinder aus der Region Wolfsburg-Fallersleben hatten ein „Theaterstück“ einstudiert. Das Catering hatte die Bewirtung der Baumeister und Einweihungsgäste geplant.

So versammelten sich dann am Sonntag neben einigen Geschwistern aus der Gemeinde Gifhorn ganz viele Kinder und Lehrer zum „Brückeneinweihungsgottesdienst“.

Vor Beginn konnten alle Gottesdienstteilnehmer verfolgen, wie Kinder und Lehrer vor dem Altar die Brücken montierten.

Außerdem musste noch das Mottolied des katholischen Kirchentages 2014 „Mit Christus Brücken bauen“ für den Gottesdienst geübt werden. Dies schuf nicht nur eine Brücke zwischen Christen untereinander, sondern sorgte auch für einen sicheren Weg durch das umfangreiche Thema.

Unmittelbar vor dem Beginn des Gottesdienstes trugen die Kinder ein Theaterstück vor. Es handelte vom König, der seine reichen Freunde zur Hochzeit lud, dann aber nur Absagen erhielt und deshalb alle einlud und ihnen „edle“ Kleider brachte. Das Stück zeigte, wie schön es ist, Brücken zu jedermann zu schlagen.

Der Bezirkälteste Jürgen Friedemann stellte den Gottesdienst unter das Bibelwort

»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.« Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« (Matthäus 22, aus 37-39)

Er beleuchtete die verschiedenen Aspekte des Brückenbauens:

  • Brücken werden gebaut, damit Menschen zueinanderfinden können.
  • Brücken bauen geht nicht allein.
  • Brücken bestehen oft aus vielen Steinen. Wir können Stein einer Brücke sein und eine Verbindung ermöglichen. Wenn jeder einen Stein setzt, schließt sich die Lücke und es ensteht eine Verbindung zueinander.
  • Wir brauchen eine Brücke zu Gott.

Ein besonderer Höhepunkt war das „Unser Vater“. Alle Besucher reichten sich die Hände und bildeten eine „Gebetsbrücke“ zu Gott.

In verschiedenen Instrumentalbeiträgen von Konfirmanden entstanden „Klangbrücken“ nach Afrika und in unsere Zukunft bei Gott.

Nach dem Gottesdienst gab es einen leckeren Imbiss. Anschließend konnten „mutige“ Kinder ausprobieren, wie man praktisch „Brücken“ baut. In einer Staffette musste mit Brettern und Pfeilern eine Brücke immer weiter gebaut werden. Helfende Hände sicherten die „schwindelnden“ Wanderer ab und sorgten für sicheren Stand.

Ein herzlicher Dank an alle, die diesen Tag ermöglicht haben.

Text: K.H. / Bilder: H.S